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0 bemerkungen koenig burg, ruine, Ausflugsziel, Sage, Legende, altes Gemäuer, schöne Aussicht

Der Oybin

Er ist der Star unter den Oberlausitzer Bergen. Viele Bücher sind über ihn geschrieben worden, und die Fülle des Erzäh-lenswerten zwingt uns, nur das Allerwichtigste aufzuzählen. Berg und Ort Oybin sind neben Bautzen die von Fremden meistbesuchten Stätten der Oberlausitz. Der bienenkorbartige Felsen überragt die Talsohle um etwa 123 Meter. Mit der Schmalspurbahn angekommen, erreichen wir beim Hotel »Oybiner Hof« am Bergfuß den Aufgang zum Berg. Auf Steintreppen nähern wir uns der rechter Hand stehenden Dorfkirche, in der Oberlausitz auch gern »Hochzeitskirchlein« ge¬nannt. Sie verfügt über herrliche Malereien an Decken und Emporen. Der Altar ist ein Werk des berühmten böhmischen Holzschnitzers Anton Max aus Bürgstein bei Haida. Am Weg zur Ritterschlucht gehen wir an gelbflächigen Wänden (Flechten) entlang. Rechts am Eingang liegt die Fundstätte einer bronzezeitlichen Gießerei, die beweist, daß dieser merkwürdig geformte Berg schon vor etwa 3 000 Jahren genutzt wurde. Über der Ritterschlucht sehen wir schon die Burgruinen von 1311, nunmehr Bergmuseum. Vorbei an der Ruine des Pförtnerhauses, in der Klosterzeit Schneiderstube, und dem oberen Torturm mit dem Grundriß eines unregelmäßigen Fünfeckes erreichen wir nach wenigen Schritten den Burghof. Im Norden steht das 1364 erbaute Kaiserhaus, das danach den Cölestinermönchen diente. 1577 zerstörten Blitzschlag und Brand diese Baulichkeiten. Wir gehen zurück und stehen rechts vor einem Trümmerstück, worauf das Denkmal Christian Pescheks (1789-1859), eines Erforschers von Ort und Berg Oybin, 1861 errichtet wurde. Links erhebt sich die Westfassade der frühgotischen, 1366 bis 1384 erbauten Klosterkirche. Noch heute kann man an ihren Wänden über 40 Steinmetzzeichen entdecken. Über dem Kreuzgang befanden sich früher noch drei Kapellen. Die Kirchenhalle ist 30 Meter lang und elf Meter breit. Am Ost¬ausgang des Kreuzganges beginnt der Aufgang zum Berg¬friedhof. Die ältesten Grabmale sind so alt wie der Ort Oy-bin, nämlich bis in das 16. Jahrhundert zurückreichend. Wir stehen nun an der höchsten Stelle. Der sogenannte Bergringweg mündet an dem in schweizerischem Stil gebauten Berggasthaus. Wenn wir von einem durch Geländer gesicherten Felsplateau hinab in den Hausgrund blicken, erin¬nern wir uns, daß auch dort Tongefäße und Umenteile gefunden wurden, die von uralter Besiedlung künden. Unsere Aufzählung umfaßt nur einen Bruchteil des zu Sehen-den. Hinweistafeln vermitteln uns noch vieles Sehenswerte. Wir müssen uns jetzt der Entstehung all dieser historischen Zeugen zuwenden. Auch das Bergmuseum gibt uns darüber umfassend Auskunft. Es wurde 1879 von Dr. Alfred Moschkau gegründet. Der Berg besteht aus Sandsteinbänken, die in 38 Schichten, dicke zwischen 0,10 m bis 6,50 m, aufeinanderliegen. Jahrtausende bedeckten fast undurchdringlicher Urwald und Felsgewirr diese Landschaft. Es muß aber dennoch für den Berg Interesse bestanden haben, denn es siedelten sich hier Jungstein- und Bronzezeitmenschen an. Vermutlich bestanden hier schon Waldstege nach dem böhmischen Kessel, worauf einfachster Handel getrieben wurde. Um 1256 dran¬gen Jäger des böhmischen Lehnsherren Qualo von Leipa zur Jagd in die dichten Urwälder ein. Plötzlich entdeckten sie einen großen Bären, der sich in seiner Todesangst in das Felsgewirr flüchtete. Verfolgt von Jägern, kletterte er immer höher und höher und die Jäger ihm nach. Auf dem Gipfel töteten sie den Bären. Erstaunt waren die Jäger über die Schönheit dieses Berges. Zurückgekehrt, empfahlen sie ihrem Herren, am Gipfel ein Haus zu bauen, was auch geschah. 1258 ließ Qualo von Leipa auf dem Oybin ein »kleines Haus« bauen, daß die viel benutzten Wege über das Gebirge nach Böhmen schützen sollte. Diese Burg wurde aber 1291 von den Zittauern gestürmt und zerstört, weil ihre Besitzer als Raubritter und Wegelagerer die Umgebung heimsuchten. Aber 1311 ließ Heinrich von Leipa, der Sohn Qualos, den Berg wieder befestigen. Es entstand eine achttürmige Burg. Später, im Jahre 1364, gab Kaiser Karl IV. der Stadt Zittau den Auftrag zum Bau eines Kaiserhauses. Statt des Kaisers, der sich vermutlich hier einen Alterssitz schaffen wollte, siedelte er hier im Jahre 1366 Cölestinermönche an, deren Orden er zuvor auf einer Reise nach Avignon kennengelernt hatte. Die Reformation umging auch den Oybin nicht, denn 1555 verließ der letzte Mönch diesen Berg. 1574 kaufte die Stadt Zittau den Berg samt Bauten und Wäldern zum Preis von 68 000 Talern. Doch die Freude der Stadt war kurz: 1577 setzte ein Blitzschlag Burg und Kirche in Brand. Starke Verwüstungen richteten 1681 berstende Felsen an. An der Wende zum 19. Jahrhundert pilgerten immer mehr Men¬schen auf den Berg, so daß 1793 am Oybin die Vorläuferin einer Berggaststätte, eine einfache Kaffeeküche, eröffnet wurde. In der Blütezeit der Romantik verstärkte sich die Anzahl der Besucher. 1830 wurden sogar Eilwagen der Postkutsche nach dem etwa um 1546 gegründeten Dorf Oybin entsandt. Schon 1845 fand am Berg ein Sängerfest statt. Wiederum Jahre später wurde 1873 das Dorf Oybin als erster Oberlau-sitzer Ort überhaupt in den »Verband der sächsischen Sommerfrischen« aufgenommen. Als 1890 die Schmalspur-bahn Oybin eröffnet wurde, nahm der Besuch des Berges Massencharakter an. Zum eigentlichen Kurort wurde Oybin im Jahre 1905. Schon 1900 gab es 3 074, 1911 aber 11 764 Gäste. Zwischen 1911 und 1912 mußte aus diesem Grunde die Kleinbahn zweigleisig ausgebaut werden. Unbestritten ist der Oybin unter den Bergen des In- und Auslandes etwas ganz Besonderes wegen seiner Lage, seines Aussehens, seiner Geschichte und nicht zuletzt durch die hi-storische Bergkirche. Eine Rarität ist auch der erwähnte Bergfriedhof, dessen Art es nur noch zweimal auf der Welt gibt, nämlich in Rio de Janeiro und bei Genua. Die eigent-lichen Entdecker des Oybin in der Neuzeit waren mit ihren schönheitsempfindenden Augen berühmte Kunstmaler, wie Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, Ludwig Richter, Adrian Zingg und viele andere. Obwohl wir über den Oybin viel wissen, bleibt seine Na-mensgebung ein Rätsel. Er hieß zeitweise Moibin, Oywin, Moyben, Moywyn, Owen, auch Owbn und Oyben, woraus schließlich Oybin wurde. Was der Name bedeutet, blieb und bleibt ein Rätsel. Zwar gibt es den slawischen Namen Mojmir, auch den altsorbischen Moyko (ein sorbischer Adliger, der 1222 noch die Burg Stolpen besaß), aber ob Bergname und diese Personennamen in Einklang zu bringen sind, das konnte noch nicht ermittelt werden. Auch mit einem sorbischen Vomamen Mojba könnte ein Zusammenhang bestehen. Bis ins 13. Jahrhundert hinein ist wenig bekannt, was am und unterm Berg geschah. Tönerne und steinerne Gußfor-men beweisen, daß bronzezeitliche Handwerker vorher am Berg wohnten. Sie stellten Pfeilspitzen, Ringe und Tüllen-beile und manches andere her. Steinerne Handmühlen, Wetzsteinbruchstücke, Webstuhlgewichte und anderes mehr beweisen ihre Wohnhaftigkeit. Die Siedlung am Berg muß groß gewesen sein, denn zu ihrer Sicherung diente im sogenannten Hausgrund neben anderen Befestigungen am gesamten Berg auch ein etwa 60 m langer und etwa vier Meter hoher senkrechter Steinwall, der nicht von einer nur kleinen Horde errichtet werden konnte. Man nimmt als fast sicher an, daß diese Bronzezeitsiedlung vor allem die einzige Verbindung zwischen der Gegend von Reichenberg in Böhmen dem Zittauer Kessel zu schützen hatte. Noch ist nicht gänzlich geklärt, ob die nur wenig westlich von Oybin aufragenden Thomassteine zur Sensation prähistorischer Art in der Oberlausitz werden. 1941 entdeckte man an ihnen wahr-scheinlich vorgeschichtliche Felsbilder, kräftige Einritzun-gen, vermutlich ein stilisiertes Pferd und eine Vogeldarstel-lung, die gut in die Zeit passen, als der Oybin bewohnt war. Das wären die ersten prähistorischen Felsbilder der Oberlausitz. Wollen wir abwarten, was weitere Forschungen der Prä¬historiker und anderer Fachwissenschaftler ergeben werden. Am Himmelfahrtstag 1366 fielen die Zittau er Ratsherren aus allen Wolken, denn zwei Cölestinermönche mit weißer Kutte und schwarzem Schultergehänge wiesen im Ratssaal eine kaiserliche Urkunde vor, wonach die Stadt am Berg für die Mönche zu bauen habe. Unbekannt blieb der Baumeister bis heute. Man vermutet, daß es ein Verwalter des berühm¬ten Peter Parler aus Gmünd, Prager Dombaumeister, oder einer seiner Schüler war. Bauvorbild war die Appollinariskir-che in Prag. Es wäre noch vieles über Berg, Kaiser, Kloster und Oybin heute zu berichten, doch unser Kleinbalmzüglein hat gepfiffen, und wir müssen uns zur Rückfahrt sputen. Überfüllte Parkplätze raten uns, besser im Frühling oder Herbst dieses »Sächsische Juwel« zu besuchen.

Legenden des Oybin:

 

Der Jungfernsprung - auf den Oybin

Ein Mönch des Klosters auf dem Oybin hatte sich das Vertrauen einer Nonne aus einem nahen Kloster zu erschleichen gewusst Schließlich brachte er es zuwege, daß sie auf dem Oybin in seine Gewalt kam. Doch die Jungfrau wollte sich seiner ungetreuen Werbung entziehen und wagte einen gefährlichen Sprung in eine Felsspalte, die sie nach unten ruhrte, weg von dem Manne, der sein Gelübde vergessen hatte. Es wird auch erzählt, daß im Jahre 1601, am Tage Johannes des Täufers, ein Mädchen die übermütige Wette einging, die Kluft zu überspringen. Sie rutschte in ihren Pantoffeln aus und stürzte in die Tiefe. Doch ihre Röcke bauschten sich auf, und trotz ihres frevelhaften Beginnes nahm Gott nicht seine schützende Hand von ihr. Wie von einem Fallschirm getragen, kam sie im Tal an. Schließlich wird von einem Mädchen berichtet, dass sich dem Liebeswerben eines Jägers dadurch entziehen wollte, dass es hinter der Kirche auf dem Oybin flüchtete. Als sie den wilden Gesellen dennoch hinter sich gewahrte, rief sie den Herrn in einem Stoßgebet an und wagte dann den Sprung in die Tiefe. Ohne Schaden erreichte sie das Tal. So erhielt die berühmte Kluft am Oybin den Namen "Jungfernsprung". Einem weiteren Bericht zufolge war es ein verliebter Jäger, welcher mit dem Eifer der Leidenschaft ein sittsames Mädchen auf den Berg verfolgte. Sie flüchtete sich hinter die Kirche, der Jäger ihr nach. Atemlos lief sie weiter, gelangte an die Schlucht und wagte es, hinabzuspringen, und rettet so, ihre Tugend.

Der Gottesdienst der Erdmännchen

In der Nähten vor hohen christlichen Festtagen feiern die Erdmännchen auf dem Oybin ihren Gottesdienst. Um die elfte Stunde kommen sie aus den Erdspalten. Dann versammeln sie sich zu einem langen Zug. Der Prister voran, ziehen sie in die Ruine der Kirche. Bald darauf verschwinden sie in unterirdischen Gewölben. Von dort ertönt Orgelklang. Liebliche Gesänge erfüllen den Berg. So ehren sie Gott und Christus auf ihre Weise.

Die Ritterschlucht:

Diesen Namen führt eine Schlucht, die beim alten Raubschloss sich östlich nach dem Tale senkt. Dort soll sich der Ritter, welcher 1348 die Burg Oybin gegen Karl IV. Heer verteidigte, nachdem er seine Burg verloren hatte, von den Mauerzinnen heruntergestürzt haben.

Der Schatz in der Zisterne auf dem Oybin:

Wenn man, durch den sogenannten "Kreuzgang" der Klosterkirche gehend, den stillen Bergfriedhof überschritten hat und sich der Gastwitschaft zuwendet, gewahrt man rechts am Wege, überragt von mächtigen Felsen, eine in den Stein gehauene, mehrere Ellen tiefe Zisterne, die "schwarze Pfütze" genannt, in der sich das Regenwasser sammelt. Dieselbe war schon zur Ritterzeit vorhanden, und soll ihr Grund mit Steinplatten ausgelegt sein, deren eine, durch ein Kreuz gekennzeichnet, den Weg zu einem dunklen, unterirdischen Gange verschließt, in welchem die Ritter der Burg ihre unermesslichen Schätze verborgen haben sollen. Nur in der Johannisnacht, nach anderen am Totensonntage, in der Mitternachtsstunde, ist es möglich, sich des Schatzes zu bemächtigen, da in dieser Stunde die Zisterne merkwürdigerweise frei vom Wasser ist. Vor vielen, vielen Jahren hatten sich sechs Oybiner ein Herz gefasst, den Schatz zu heben. Unter ihnen war auch ein gewisser Brockelt aus dem Niederdorfe, der als Sonderling galt und stets ein rotes Mätzchen trug. Nachdem sie also an einem der genannten Tage zusammen getroffen, mit Hacken, Schaufeln und Brechstangen sich wohl versehen und einander eingeschärft hatten, sich ja durch nichts, es sei, was es wolle, während der Arbeit zum Sprechen bewegen zu lassen, da sonst der Schatz wieder sofort verschwinde, machten sie sich still auf den Weg. Kaum, daß sie an der Zisterne angekommen, rief die Uhr im Tale die zwölfte Glockenstunde, und das dunkle Wasser verlief sich auf unerklärliche Weise. Die Steinplatte mit dem Kreuze ward sichtbar und die Schatzgräber begannen mit der Arbeit. Da, man denke sich ihr Entsetzen, stehen am Rande der Zisterne eine Anzahl mit Hörnern, Kuhfuß und Schwanz gezierte Gespenster, die stumm bemüht sind, einen Galgen aufzurichten. Kalter Schweiß rinnt den Oybinern bei ihrem Anblick von der Stirne, doch sie ruhen nicht, und schon fängt sich die Platte an zu lösen. Neuer Mut belebt sie, sie vermehren ihre Kräfte und sind eben im Begriff, die Steinplatte zu heben. Da schauen sie in die Höhe und erblicken vor ihren Augen den fertigen Galgen. "Welchen von den sechs Geldgierigen soll ich nehmen?" sprach mit schaurigem Tone einer der Teufel am Galgen. " Den mit der roten Mütze, dächt ich !" ertöte es dumpf als Antwort. Jetzt war es mit Brockelts Mut zu Ende; mit dem verzweifelten Ausrufe: "Gnade für mich!"sank er auf seine Knie. Doch mit diesem Rufe war das Werk vereitelt. Ein heftiger Knall ertönte, Galgen und Teufel verschwanden, die Platte sank in ihre alte Lage zurück und nur schleunige Flucht konnte die Schatzgräber vor dem Ertrinken retten, da sich die Zisterne plötzlich wieder anfing, mit Wasser zu füllen. Lange haben unsere sechs Oybiner ob solchen Pechs geschwiegen, aber Brockelt konnt, wie in jener Nacht, auch später den Mund nicht halten, und so ist jene vereitelte Schatzgräberei eine allbekannte Sache geworden. Die Heimchen des Oybins: Der Oybin ist von kleinen Heimchen bewohnt. In der Nacht vor dem Allerseelentage ( 2. November) versammeln sie sich, führen einen Prister in der Mitte und ziehen mit Wachskerzen in der Hand in die Ruine der Kirchq, wo sie unterirdische Betstühle besitzen. Dann ertönt feierlich die Orgel, man vernimmt lieblichen Gesang und hört den Prister das Hochamt halten. Am Abend Allerseelen, da rauscht es auf dem Oybin, wie wenn viel'Beter nieder im stillen Dome knien. Da wisperts und da flüsters mit Stimmchen leis und fein, schwebt summend auf wie Bienen aus düstrem Felsgestein. Das sind des Berges Heimchen, sich sammelnd Paar für Paar, der Tiefe Zwerge, wallen zur Kirche Schar für Schar. In ihrer Mitte schreitet der Prister lange Reih', sie tragen Kerzen und Fackeln und stimmen der Litanei. Und wenn vom Chor die Orgel die ersten Töne sät, bekleiden sich die Türmmer mit alter Majestät. Da schließt zu sonnigen Lauben ein Wald von Säulen auf und weiße Gottestauben entschweben jedem Knauf Da leuchtet' s an den Wänden mit überirdischen Schein, die Heiligen in den Blenden schauen ernsten Blickes drein. Und die Fensterrosen blühen wie steinerner Kelche Pracht, da schlägt es eins vom Turnre: da rauscht es auf dem Oybin, wie wenn erschrockene Vögel durchs Dickicht raschelnd fliehn. Ein ängstlich Trippeln und Trappeln erstirbt in naher Kluft und alles ist verschwunden, verklungen in Nacht und Luft. Im tiefen Schweigen stehen Türmeter wie zuvor und Spinnwebenkränze wehen von oben wie weißer Flor. Windhalm und Raute wiegen sich auf dem Mauersaum und Dorf und Täler liegen in herbstlichem Traum. (unser Mönchzu' g ) Der Ziegenbörk: Als ein " Wahrzeichen des Oybins" gilt der an der Nordseite des Berges an einer Felsplatte natürlicherweise von Moosen gebildete aufspringende Ziegenbock mit mächtigen Hörnern. nahe der drei Linden sieht man diesen sonderbare Naturspiel am besten.