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0 bemerkungen koenig burg, ruine, Ausflugsziel, altes Gemäuer

Burg Neuhaus (Karslfried)

Die ehemalige Schutz- und Geleitburg Neuhaus, auch Karlsfried genannt, lag an der Handelsstraße-Gabler Reichsstraße- von und nach Prag. Sie wurde die wichtigste Verbindung zwischen dem Süden und den Norden und nach dem Osten in Mitteleuropa. Vorallem in der Regierungszeit von Kaiser Karl IV., der auch die Burg Neuhaus im Jahre 1357 im Zittauer Gebirge erbauen ließ. Im Januar 1424 wurde sie durch eine übermächtige, hussitische Streitmacht gestürmt. Nach dem Wiederaufbau verlor sie mit der Zeit an Bedeutung und die dort stationierten Zittauer Söldner wurde abgezogen, die Burg ihrem Sicksal überlassen. Doch bald zogen neue Bewohner- lichtscheues Gesindel- in die verlassenen Burggebäude ein, wo sich die "Diebesbande" sicher fühlte und zu einer echten Landplage wurde. Daher kaufte die Stadt Zittau bzw. die "Sechsstädter" im Jahre 1441 die als "Raubnest" bezeichnete Burg Neuhaus zum Abbruch. 1720 standen immer noch drei Sockwere der Ruinen. Viele Seine fanden beim Lückendorfer Kirchenbau weitere Verwendung. Auch die Zittauer bedienten sich des billigen Baumaterial "Sein". Von der einst stolzen Burg auf dem "Vogeldrussel" sind heute nur geringe Mauerreste und Turmfragmente übriggeblieben.